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Mit einem Peli-Case voller Elektronik nach China: ATA-Carnet in der Praxis

· nabla B, Bochum · Original vom

Wer Prüfmuster nach China bringt, verschickt sie besser nicht. Unser Ablauf mit IHK, Zollamt Bochum und Frankfurt Terminal 2.

Elektronik zur Prüfung nach China zu verschicken heißt Einfuhrzoll, Mehrwertsteuer, Wochen Wartezeit und im schlimmsten Fall Beschlagnahme. Für die EMV-Kampagne in Dongguan haben wir die Geräte deshalb als Reisegepäck mitgenommen, mit ATA-Carnet: einem Zollpass für vorübergehend ausgeführte Ware.

In Deutschland stellt die IHK das Carnet aus, bei uns in rund vier Werktagen. Vanessa Wilcken aus unserem Büro hat die Liste vorbereitet: jede Position mit Beschreibung, Wert und Seriennummer. Die Seriennummern sind der entscheidende Punkt. Wir haben nachträglich alles gelabelt, was keine hatte. Das Zollamt Bochum prüft die Liste gegen den gepackten Koffer und stempelt, etwa eine Stunde ohne Termin.

In Frankfurt fliegen die meisten China-Routen ab Terminal 2. Am Schalter das Gepäck taggen lassen, wieder zurückverlangen, zum Zoll tragen, alles auspacken, zählen, stempeln, dann zur Gepäckabgabe. Drei Stunden vor Abflug einplanen. In China und auf dem Rückweg lief es dank der Liste ohne Diskussion.

Diesen Weg gehen wir für Kunden mit, wenn ein Gerät in China oder den USA zertifiziert wird. Die vollständige Checkliste inklusive Apps und Zollstellen steht im Blog.

ZertifizierungChinaATA-CarnetZollLogistik

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Sie kommen von maxclerkwell.tech, dem Blog von Stephan Bökelmann. nabla B ist sein Ingenieurbüro in Bochum; über diese Firma werden die im Blog beschriebenen Projekte beauftragt. Hier finden Sie Leistungen, Team, Referenzen und Kontakt.

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