FPGA-Einstieg mit offenen Werkzeugen: unser Schulungsformat
Vom leeren Editor bis zur blinkenden LED auf einem iCEstick, mit GHDL, Yosys und nextpnr. So sieht der erste Tag unserer FPGA-Schulung aus.
Wer FPGAs lernt, kämpft meist zuerst mit einer 30-GB-Vendor-Installation und dann mit dem Chip. Wir drehen das um. Unsere Einstiegsschulung nutzt einen Lattice iCEstick für rund 25 Euro und eine komplett quelloffene Toolchain, die sich unter Debian mit einem apt-Befehl installiert.
Der Ablauf des ersten Tages: Was ein FPGA von einem Mikrocontroller unterscheidet, warum VHDL streng ist und warum das hilft. Dann ein 1-Hz-Blinker: VHDL schreiben, mit GHDL simulieren, Wellenform in GTKWave prüfen, mit Yosys synthetisieren, mit nextpnr platzieren und routen, Bitstream flashen. Jeder Schritt wird erklärt, kein Schritt versteckt. Wer eine for-Schleife kennt, kann mitmachen.
Das Format stammt aus der Zero-to-One-Reihe von Stephan Bökelmann, die wir als Basis für Inhouse-Schulungen bei Kunden verwenden. Fortgeschrittene Module bauen darauf auf: Testbenches, Zeitanalyse, Zynq-Bring-up mit U-Boot und Yocto.
Die vollständige Anleitung zum Selbstdurcharbeiten steht im Blog. Für eine Schulung im eigenen Haus oder online sprechen Sie uns an.