skAInet Edge-Compute: Das Herzstück unserer Monitoring-Systeme ist jetzt ein Produkt
Zehn Jahre lang haben wir dieselbe Linux-Box mit PoE-Ports immer wieder neu gebaut. Jetzt hat sie Namen, Version und Produktseite: skAInet Edge-Compute v1.5.
In jedem Monitoring-System, das wir in den letzten zehn Jahren mit Auto-Intern gebaut haben, saß in der Mitte dieselbe Komponente: eine kleine Linux-Box mit einem Uplink, ein paar PoE-Ports und genug Rechenleistung, um die angeschlossenen Sensoren auszuwerten. Das Produkt war immer etwas anderes, PowerSense oder der Reflow-Ofen-Monitor. Die Box haben wir jedes Mal neu gebaut.
Seit September 2026 hat sie einen Namen, eine Versionsnummer und eine eigene Website: skAInet Edge-Compute v1.5, gefertigt von Auto-Intern GmbH in Deutschland. nabla B hat Systemarchitektur, PoE-first-Konzept, M12-Verkabelungsspezifikation und EMV-Zertifizierung verantwortet.
Die Eckdaten: ein M12-WAN-Port, sieben M12-LAN-Ports mit PoE Class 3 in einem eigenen DHCP-Netz, 8-Kern-ARM mit 8 GB RAM, austauschbares Compute-Modul auf eigenem Carrier, 48 bis 72 V DC über M12 für Modul und alle Sensoren, eloxiertes Aluminiumgehäuse dicht bis 1 bar. Darauf ein Yocto Linux mit dokumentierter SBOM, weil der EU Cyber Resilience Act danach fragen wird, und Schnittstellen von MQTT über OPC UA bis Prometheus.
Warum ein Produkt statt Einzelanfertigung? Weil wir dieselben Fehler nicht ein elftes Mal machen wollten. Die Geschichte dahinter, mit Verweisen auf PowerSense und die EMV-Kampagne in Dongguan, erzählt Stephan Bökelmann im Blog.